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Suchbegriff: Wirtschaft und Industrie

Obwohl Handelskriege für die Weltwirtschaft im Allgemeinen negativ sind, profitieren einige britische Einzelhändler wie DFS Furniture, Kingfisher und Dunelm von unerwarteten Vorteilen. Chinesische Waren, die von den USA nach Europa umgeleitet wurden, haben zu besseren Lieferbedingungen und niedrigeren Frachtkosten geführt, was die Bruttomargen erhöht hat. Von diesem Trend profitieren insbesondere Möbelhändler, die aufgrund der Produkteigenschaften Kostenvorteile erzielen können, während dies gleichzeitig dazu beitragen könnte, die Inflation in der britischen Wirtschaft einzudämmen.
Der Swiss Market Index (SMI) dürfte im vorbörslichen Handel höher eröffnen, da die Stimmung an den asiatischen Märkten positiv ist und die Wall Street zuversichtlich in den Handel startet. Geopolitische Risiken und Bedenken hinsichtlich der US-Handelspolitik treiben die Anleger jedoch in sichere Häfen wie Gold und den Schweizer Franken, die beide neue Höchststände erreicht haben. Die bevorstehende Sitzung der US-Notenbank und mögliche Führungswechsel stehen ebenfalls im Fokus, ebenso wie die aktuellen Entwicklungen in der Berichtssaison und die Handelsspannungen, die verschiedene Märkte beeinflussen.
Das neue Steuergesetz Italiens sieht Steuervergünstigungen von bis zu 280 % ausschließlich für Maschinen aus der EU und dem EWR vor, wobei Schweizer Hersteller davon ausgeschlossen sind. Rechtsexperten betrachten dies als Verstoß gegen internationale Handelsabkommen, der der Schweizer Industrie Aufträge aus dem italienischen Markt im Wert von fast einer Milliarde Franken kosten könnte.
Trotz der vor vier Jahren verabschiedeten wegweisenden Gesetzgebung zur Arbeitssicherheit verzeichnet Südkorea im Vergleich zu anderen entwickelten Volkswirtschaften weiterhin eine hohe Zahl von Arbeitsunfällen. Der Artikel beleuchtet das anhaltende Problem der Arbeitsunfälle und verweist dabei auf einen tödlichen Brand in einer Lithiumbatteriefabrik von Aricell als aktuelles Beispiel, das zeigt, dass das Sicherheitsgesetz nicht die beabsichtigte Wirkung erzielt hat.
Südkorea drängt auf die Verabschiedung eines 350 Milliarden US-Dollar schweren Investitionsgesetzes, während Präsident Trump damit droht, die Zölle auf südkoreanische Automobile von 15 % auf 25 % zu erhöhen. Diese Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund von Handelsspannungen, wobei die Aktien von Hyundai Motor nach der Ankündigung der Zollerhöhung um 2 % gefallen sind. Der südkoreanische Finanzminister Koo Yun-cheol drängt die Gesetzgeber, das Investitionsgesetz schnell zu verabschieden, um mögliche wirtschaftliche Auswirkungen abzumildern.
Die chinesischen E-Commerce-Plattformen Temu und Shein haben den Handel in der Türkei ausgesetzt oder eingeschränkt, nachdem die Regierung beschlossen hatte, den zollfreien Online-Handel mit Wirkung zum 6. Februar 2026 abzuschaffen. Der Schritt Ankaras zielt darauf ab, die lokale Industrie zu schützen, und folgt ähnlichen Maßnahmen der EU und der USA gegen chinesische Online-Händler.
Die Europäische Union und Indien werden in Kürze ein bedeutendes Handelsabkommen bekannt geben, das als „Mutter aller“ indischen Handelsabkommen bezeichnet wird und darauf abzielt, die Abhängigkeit beider Parteien von den USA und China zu verringern. Das Abkommen sieht eine Senkung der Zölle auf die meisten EU-Exporte nach Indien, eine Stärkung der Lieferketten in den Bereichen saubere Technologien, Pharmazeutika und Halbleiter sowie Marktzugang und Zollvergünstigungen für Indien vor. Trotz einiger Kompromisse in Bezug auf Umweltstandards und den Ausschluss von Milchprodukten stellt das Abkommen einen bedeutenden Schritt zur Diversifizierung der Handelsbeziehungen in Zeiten zunehmenden globalen Protektionismus dar.
Die zunehmenden geopolitischen Spannungen zwischen Japan und China treiben die Preise für wichtige Hightech-Mineralien wie Gallium und Wolfram auf Rekordhöhen. Dies veranlasst japanische Unternehmen dazu, ihre Bezugsquellen außerhalb Chinas zu diversifizieren, da sie Exportbeschränkungen für Ressourcen mit doppeltem Verwendungszweck befürchten.
Eine deutsche Umweltorganisation berichtet, dass die weltweite Förderkapazität für metallurgische Kohle trotz ihrer erheblichen Auswirkungen auf das Klima um 50 % steigen soll. Die Schweizer Unternehmen Glencore und UBS sind an der Ausweitung der Kohleproduktion beteiligt, während sie gleichzeitig ihre Klimaziele einhalten, und stehen wegen der Umweltschäden durch den Bergbau in Kanada in der Kritik. Die Unternehmen verteidigen ihr Vorgehen mit dem Hinweis auf die entscheidende Rolle von Stahl für die Infrastruktur und das Fehlen skalierbarer Alternativen, während Umweltverbände auf neue Technologien für grünen Stahl verweisen.
Eine Comparis-Umfrage zeigt, dass 59 % der erwachsenen Schweizer Bevölkerung eine Wohnungsknappheit in ihrer Region erkennen, jedoch lehnt die Mehrheit Baulösungen wie höhere Gebäude (50 % dagegen), eine dichtere Bebauung (68 % dagegen) und die Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen/Grünflächen für neue Bauzonen (zwei Drittel dagegen) ab. Der Widerspruch zwischen der Forderung nach mehr Wohnraum und der Ablehnung von baulichen Veränderungen stellt eine große politische Herausforderung dar, von der insbesondere junge Menschen (18–35 Jahre) und Stadtbewohner betroffen sind, die den baulichen Maßnahmen am offensten gegenüberstehen.

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